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AUTOABSATZ: CHIPKRISE bremst CHINAS Autoindustrie aus – Fast 20 PROZENT WENIGER Fahrzeuge verkauft

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Ob Handy oder Auto: Chipkrise sorgt für Produktionsengpässe

Die Autoverkäufe in China sind im September wegen der Knappheit bei Halbleiterbauteilen im fünften Monat in Folge zurückgegangen. Die Firmen verkauften 19,6 Prozent weniger Fahrzeuge als vor Jahresfrist, wie der Branchenverband CAAM am Dienstag mitteilte. Insgesamt wurden 2,07 Millionen Autos ausgeliefert. Das Minus sei vor allem auf die Chip-Engpässe zurückzuführen, sagte Chen Shihua, Experte bei dem Verband. Dazu komme die Stromkrise in China. Beides habe dazu geführt, dass viele Autohersteller ihre Werke zeitweise stilllegen mussten. Inzwischen habe sich die Versorgung mit Chips aber wieder verbessert. September und Oktober sind üblicherweise verkaufsstarke Monate in China.

Abwärts ging es im September vor allem für Verbrennerautos. Der Absatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben - dazu zählen Elektroautos, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellen-Fahrzeuge - verdoppelte sich auf 357.000 Stück. Allein Tesla setzte 56.006 Autos aus chinesischer Produktion ab, so viele wie noch nie seit Eröffnung des Werks in Shanghai vor etwa zwei Jahren. Die chinesischen Elektroautobauer Nio und Xpeng sowie Volkswagen lieferten jeweils mehr als 10.000 Elektroautos aus.

Der Chipmangel infolge der Corona-Krise sorgt nicht nur in der Autoindustrie für Probleme. Auch in anderen Wirtschaftszweigen führen die fehlenden Halbleiter zu Lieferengpässen.

Ob beim Handy- und Notebookhersteller Shift oder dem Autozulieferer Schunk: Auch bei Unternehmen in Hessen macht sich der Chipmangel bemerkbar. Wegen der Knappheit bei Halbleitern komme es etwa bei der Herstellung von Handys und Notebooks zu längeren Produktions- und Lieferzeiten, teilten die Geschäftsführer von Shift, Carsten und Samuel Waldeck, mit. «Aber auch die Entwicklungszeiten von unseren Geräten dauern länger.»

«Eigentlich sollte unser neues Shift im September an den Start gehen», erklärten sie. Wegen der Chipkrise habe sich die Auslieferung der Geräte allerdings auf November verzögert. Höhere Preise drohen den Kunden des Familienunternehmens mit Sitz in Wabern-Falkenberg bislang nicht. Langfristig können die Brüder Waldeck eine Erhöhung jedoch nicht ausschließen, sollten auch die Kosten für die Halbleiter weiter steigen.

Als Produzent und Abnehmer der Chips leide die Elektrobranche ganz besonders unter der Krise, erklärte der Geschäftsführer des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), Wolfgang Weber. «Die Materialknappheit ist seit Monaten mit Abstand das größte Produktionshindernis in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie.» Doch auch die Autobranche ist von der Krise betroffen. Die Schunk-Gruppe mit Sitz im mittelhessischen Heuchelheim, die Autohersteller etwa mit kleinen Bauteilen beliefert, wird durch Lieferengpässe ausgebremst, wie mehrere Medien berichteten.

Einen Grund für den Halbleitermangel sieht Jan-Patrick Harms vom Verband Hessenmetall in der Pandemie: «Wegen Corona waren einige Häfen in China komplett gesperrt.» So sei es zu Lieferschwierigkeiten und knappen Transportkapazitäten von Asien nach Europa gekommen, ergänzte ZVEI-Geschäftsführer Weber. Neben Chips fehle es zum Beispiel auch an Vormaterialien und Bauteilen für viele Haushaltsgeräte. Und das Zurückfahren der Produktion habe Folgen: «Nicht jeder Kunde kann derzeit damit rechnen, sein Wunschgerät wie gewohnt gleich mitnehmen zu können oder innerhalb der gewohnt kurzen Frist geliefert zu bekommen», sagte Weber.

Da die meisten Produktionsteile aus Asien kommen, bestehe «eine relativ große Abhängigkeit von einigen Herstellern», sagte Hessenmetall-Vertreter Harms. Weber forderte, in Deutschland und Europa dringend neue Produktionskapazitäten für Halbleiter zu schaffen. Außerdem appellierte er an die künftige Bundesregierung, europäische Projekte im Bereich der Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie schnell auf den Weg zu bringen, um die Produktion eigener Halbleiter voranzutreiben.

Weber schätzt, dass der Chipmangel die unterschiedlichen Branchen noch lange beschäftigen wird: «Wir gehen davon aus, dass die Auswirkungen noch bis ins nächste Jahr hinein spürbar sein werden.»

#chips #halbleiter #autoindustrie

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